Gegründet am 15. April 1922 von Christian Schwarzwälder, entwickelte sich der einstige „Dachbauer“ zum heutigen vielfältigen Unternehmen. Die Wirren der Zwanziger- und Dreissigerjahre überwand der Gründer mit Mut und Schaffenskraft. Bald wurde klar, dass die Nachfolge gesichert war, was dazu führte, dass sich das Geschäft auch in den schwierigen Kriegsjahren weiterentwickelte.
 

1945 übernahm dann Willi Schwarzwälder sen. das Zepter. Bald einmal geriet der Betrieb in die Phase verschiedener Baubooms. Die Chancen wurden genutzt, der Betrieb vegrössert und mit der Ausführung der ersten grossen Wellplattenbedachungen in der Winterthurer Industrie stark gefestigt. Es gelang aber auch, im Bereich des Flachdachbaus zuzulegen und bei verschiedenen, auch grösseren, Überbauungen mitzuwirken.

Nach dem Tod von Willi Schwarzwälder sen. sprang sein Sohn Willi Schwarzwälder jun. in die Lücke. Eben fertig mit der Meisterausbildung im Dachdeckergewerbe, baute er die Firma kontiuierlich aus und förderte insbesondere auch den eben so richtig anlaufenden Fassadenbau. Es wurde rasch erkannt, dass Wärmedämmungen, Funktionalität und Dauerhaftigkeit an Fassaden hohen Stellenwert besitzen. Die Anstrengungen führten dazu, dass verschiedene Sanierungs- und Neubauvorhaben, mit hinterlüfteten Fassaden bekleidet, von der Firma Schwarzwälder ausgeführt wurden.

Bis dahin eine Einzelfirma, überführte Willi Schwarzwälder 1996 das Geschäft in eine Aktiengesellschaft, die sie heute noch darstellt.

Seit dem 1. Juli 2008 wird die Schwarzwälder AG von Hansruedi Räss geleitet.